Richtiges Laden im Winter: Was Sie beachten müssen

Laden im Winter

Der Winter kommt und es ist Zeit, das „Abenteuer Elektroauto“ entsprechend vorzubereiten. Doch wie lädt man ein E-Auto richtig im Winter? Welche Lademöglichkeiten gibt es? Und was muss beim Laden in der kalten Jahreszeit beachtet werden, damit der Akku keinen Schaden nimmt?

In diesem Beitrag beantworten wir all diese Fragen und geben Ihnen praktische Tipps, wie Sie Ihr Elektroauto auch im letzten Quartal des Jahres richtig laden.

Elektroauto im Winter richtig laden – so gehts!

Mit der Ankunft des Winters ändern sich auch die Bedürfnisse unserer Autos. Insbesondere beim elektrischen Fahren ist es wichtig, einige Punkte zu berücksichtigen, um den Akku des E-Autos nicht zu schädigen und die Reichweite möglichst hochzuhalten. Denn je niedriger die Temperaturen sind, desto schneller entlädt sich auch der Akku Ihres E-Fahrzeugs.

Leeren Akku möglichst vermeiden

Vor allem im Winter ist es wichtig, den Akku so oft wie möglich aufzuladen, um ihn vor dem tiefen Entladestand zu schützen. Denn je mehr die Batterie entladen ist, desto höher ist die Gefahr einer Beschädigung.
Wenn Sie also bemerken, dass der Ladestand Ihres Autos unter 25 Prozent fällt, laden Sie es so schnell wie möglich auf. Auf diese Weise können Sie die Lebensdauer des Akkus deutlich verlängern.

Bevorzugt im warmen Zustand laden

Wenn Sie Ihren Akku im kalten Zustand aufladen, ist die Gefahr einer Schädigung besonders hoch. Um das zu vermeiden, sollten Sie immer erst dann eine Ladesäule aufsuchen, wenn der Akku die Umgebungstemperatur erreicht hat. Dies ist zum Beispiel direkt nach einer Autofahrt oder nach dem Vorheizen des Fahrzeugs der Fall.
Wenn Sie Ihr E-Auto im Winter laden, sollten Sie auch darauf achten, den Akku nicht bei zu hohen oder zu niedrigen Temperaturen zu laden. Optimal ist eine Umgebungstemperatur zwischen 15 und 25 Grad. Ist es draußen also sehr kalt, sollten Sie Ihr Auto idealerweise in eine Garage oder an einen anderen Ort mit guter Wärmeisolation bringen, bevor Sie den Ladevorgang starten.
Sollte das nicht möglich sein, sollten Sie zumindest dafür sorgen, dass der Akku nur im warmen Zustand aufgeladen wird. Moderne Elektroautos verfügen über eine eigene Wärmeeinheit nur für den Akku. So werden Schäden durch zu kaltes Laden vermieden.

Die richtige Planung machts

Um möglichst gut und komfortabel mit Stromer durch den Winter zu kommen, ist eine sorgfältige Planung unerlässlich.

Längere Ladesessions

Das Fahrzeug steuert die Ladeleistung, nicht das Ladegerät. Wenn die Temperaturen niedrig sind, kann die Software je nach Marke und Modell die Ladeleistung reduzieren, um die Batterie nicht übermäßig zu belasten.
Planen Sie Ihre Trips also dahingehend, dass die ein oder andere Ladesession womöglich etwas länger als normalerweise dauern kann.

Lernen Sie Ihre Fahrzeugfunktionen kennen

Einige Elektroautos verfügen über eine Vorkonditionierungsfunktion. Damit kann die Batterie automatisch oder manuell auf die optimale Temperatur erwärmt werden. Diese Vorkonditionierung verbraucht zwar einen Teil der Batterieleistung, um einen Erwärmungseffekt zu erzielen, aber sie kann die Batterie effizienter machen und die Reichweite maximieren.

Auf Langstrecken: Ladestopps einplanen

Planen Sie vor allem auf längeren Trips rechtzeitige Zwischenstopps an öffentlichen Ladestationen ein. So vermeiden Sie, dass Ihr Akkustand unter 25 Prozent fällt und haben stets noch genug Reichweite für die verbleibende Strecke.

Gut zu wissen

Fazit – Mit klugem Laden zum Erfolg im Winter
Mit diesen Tipps im Hinterkopf ist es kinderleicht, Ihr E-Auto auch im Winter richtig zu laden und zuverlässig von A nach B zu kommen.
Achten Sie darauf, den Ladestecker nur dann in Ihr Fahrzeug zu stecken, wenn der Akku vorgewärmt ist. Laden Sie den Akku so oft wie möglich auf, um ihn vor einem zu tiefen Entladestand zu schützen und immer genug Ladung für die nächste Fahrt zu haben. So nutzen Sie die volle Reichweite Ihres Elektroautos auch an kalten Tagen.

Wir hoffen, dieser Beitrag hat Ihnen weitergeholfen. Welcher Tipp ist Ihr Favorit?

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Artikel verfasst von Moritz Kopp, Mitgründer von Teslabs.

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