Sicherer Betrieb von Ladeinfrastruktur im Unternehmen? Das gilt es zu beachten!

Veröffentlicht: ·Aktualisiert: ·4 min Lesezeit

Technische Betriebsführung von Ladeinfrastruktur

Als Betreiber von Ladeinfrastruktur müssen verschiedene Bereiche, wie die Zugangskontrolle zu den einzelnen Ladepunkten, die Wartung, das Monitoring und die Sicherheit der Ladeinfrastruktur beachtet werden. Verantwortlichkeiten, wie beispielsweise die Einhaltung von Sicherheitsstandards müssen auf Betreiberseite klar definiert und festgehalten sein. Das Backend nimmt hierbei nicht nur eine entscheidende Rolle für die Betrachtung des Status der Ladestation ein, sondern auch für die Bezahl- und Abrechnungsdienstleistung. Was die Anlagenbetreiberverantwortung genau umfasst und wie ein Backendsystem hierfür eingesetzt werden kann, soll in diesem Blogbeitrag aufgezeigt werden.

Was bedeutet es Anlagenbetreiberverantwortung zu haben?

Anlagenbetreiberverantwortung umfasst, dass bestimmte Vorschriften und Anforderungen an elektrische Betriebsmittel eingehalten werden müssen. Aus diesem Grund werden Ladesäulen regelmäßig auf ihre Sicherheit geprüft. Die Wartung und Prüfung erfolgt nach der geltenden Unfallverhütungsvorschrift DGVU V3 für elektrische Anlagen und Betriebsmittel.

Außerdem sollte für die Nutzer*innen ein reibungsloses Ladeerlebnis an den Ladepunkten ermöglicht werden. Hierfür kann ein Unternehmen selbst einen Elektroinstallateur beauftragen oder über den Hersteller der Ladeinfrastruktur Services dazu buchen. Verschiedene Servicepakete ermöglichen es für jedes Bedürfnis die passenden Services zu finden, die genau den Anforderungen des Unternehmens entsprechen. Der Anlagenbetreiber ist zudem verantwortlich für die sichere Nutzung der Ladeinfrastruktur.

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Wie kann die Sicherheit von Ladeinfrastruktur garantiert werden?

„Safety First“ gilt auch bei Ladestationen – Wo Strom fließt liegt es in der Anlagenbetreiberverantwortung, dass besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. In Deutschland müssen hierbei die Normen der Normenreihe DIN VDE 100 „Errichten von Niederspannungsanlagen“ bei der Planung, Errichtung und Prüfung von Ladeinfrastruktur eingehalten werden.

Durch die regelmäßige Prüfung der Ladeinfrastruktur können Sicherheitsrisiken, wie beispielsweise Brandgefahr oder Unfälle im Umgang mit der Ladestation ausgeschlossen werden. Die Prüfung umfasst eine Sichtprüfung aller Produktteile von innen und von außen sowie die Auslösung der elektrischen Schutzelemente (FI-Schutzschalter). Außerdem wird die ganze Anlage durch eine ausführliche Funktionsprüfung auf Herz und Nieren getestet. Dabei werden die verschiedenen Widerstände und Zustände gemessen Wenn Beschädigungen beispielsweise an den Kabeln oder andere Fehlfunktionen entdeckt werden, müssen diese schnellstens behoben werden. Um Fehlfunktionen frühzeitig zu erkennen, kann außerdem auf ein Backendsystem zurückgegriffen werden, das den Status der Ladeinfrastruktur transparent überwacht.

Warum braucht eine Ladestation ein Backend?

Ladeinfrastruktur im Unternehmen muss verschiedenen Anforderungen gewachsen sein. Um eine Vielzahl an Ladepunkten im Unternehmen effizient betreiben zu können, benötigen die Ladepunkte eine Backendanbindung.

Die Anbindung an das Backend bietet den großen Vorteil, dass Störungen aus der Ferne schnell erkannt, ausgelesen und teilweise direkt behoben werden können, noch bevor Nutzer*innen der Ladelösung eine Störung bemerken. Zudem können Software-, Hardware-, Kommunikationsfehler und Bedienfehler anonymisiert ausgelesen, analysiert und langfristig per Remote-Anbindungoder vor Ort behoben werden.

Der Anbieter hat außerdem die Möglichkeit die Verfügbarkeit von Ladestationen zu prüfen und den Zugriff zu Ladepunkten zu regeln. Nutzer*innen kann durch ein RFID-Medium oder einer App der Zugriff gewährt werden. Das Backendsystem überprüft dann die Berechtigungen und gibt den Ladevorgang frei oder verwehrt ihn.

Ein weiterer Vorteil ist, dass beispielsweise Mitarbeiter*innen eines Unternehmens zu anderen Tarifkonditionen laden können als externe Besucher*innen. Nicht selten stehen einige Ladestationen auch nur bestimmten Nutzergruppen wie der Unternehmensflotte zur Verfügung.

Damit Unternehmen ihre Ladestation immer im Blick haben, bietet ChargeHere mit dem Partnerprodukt für Unternehmen ein Tool, das es ermöglicht die eigene Ladestation in Form eines Dashboards zu überprüfen, um beispielsweise die Auslastung der Ladepunkte anzeigen zu lassen. Die Weboberfläche ermöglicht es Unternehmen außerdem kleinere Störungen selbst zu beheben.

ChargeHere Partnerprodukt

Das Partnerprodukt ist eine Weboberfläche, die es Unternehmen in Form eines Dashboards ermöglicht jederzeit die volle Transparenz über die Auslastung der eigenen Ladestationen zu behalten. Bequem wird damit der Unternehmensfuhrpark verwaltet und kleine Störungen vor Ort selbst behoben. Das Partnerprodukt ist über den Browser als Web-App oder als Mobile-App verfügbar.

Volle Transparenz über die Auslastung der Ladestationen im Unternehmen

Einfach Verwaltung des geladenen Stroms von Flotten- und Dienstfahrzeugen

Freie Stromanbieterwahl – Hohe prozentuale Rückvergütung des Ladestroms

Merke

  • Als Betreiber von Ladeinfrastruktur müssen technische und gesetzliche Vorschriften und Anforderungen eingehalten werden (beispielsweise die Normenreihe DIN VDE 100 und DGVU V3)

Das ChargeHere Backend bietet folgende Vorteile:

  • Durch das Monitoring können auftretende Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden, oft bevor Nutzer*innen diese bemerken.
  • Die Verfügbarkeit von Ladepunkten kann einfach überprüft werden.
  • Der Zugriff zu Ladestationen wird geregelt, wodurch verschiedene Tarifkonditionen angeboten werden können.

Betriebsführung mit ChargeHere

Die Ladelösung von ChargeHere umfasst die Einhaltung aller technischen und gesetzlichen Vorschriften und Fristen zum einwandfreien Betrieb Ihrer Ladesäulen für Elektromobilität.

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