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E-Mobilität: Markt für Ladeinfrastruktur wächst

Mit dem Ausbau der Elektromobilität wächst auch der Markt für Ladeinfrastruktur und -technik in Deutschland. Das belegt eine Studie, die im Auftrag des Technologiekonzerns ABB in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München durchgeführt wurde.
Der Autor der Studie Horst Wildemann prognostiziert, dass im Jahr 2030 bis zu acht Millionen E-Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein könnten. Unabdingbar für dieses Szenario sei der etappenweise, deutschlandweite Ausbau der Ladeinfrastruktur. Den Bedarf an Ladestationen im Jahr 2030 für den privaten Gebrauch, für Wohnungsgesellschaften und für Firmen schätzt der Experte auf eine Anzahl von 2,5 Millionen. Auf das Kundensegment der Unternehmen entfalle hierbei mit über 60 Prozent das größte Marktpotenzial, gefolgt von dem Segment der Wohnungswirtschaft und der Eigenheimbesitzer als Kundengruppe mit dem geringsten Marktpotenzial.
Für öffentliche und halböffentliche Ladestationen kalkuliert der Experte den Bedarf von 2,2 Millionen Ladestationen im Jahr 2030. Wildemann prognostiziert, dass ein Großteil dieser Ladesäulen Normalladesäulen umfassen werden. Weiterhin beschreibt er die hohe Relevanz von Subventionen für Betreiber von öffentlichen und halböffentlichen Ladestationen.

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