Erneuerbare Energie für eine saubere Ladeinfrastruktur

Veröffentlicht: ·Aktualisiert: ·2 min Lesezeit

Erneuerbare Energien und Elektromobilität gehören zusammen: Denn nur wenn das eigene E-Fahrzeug mit nachhaltigem Strom lädt, ist man auch sauber auf den Straßen unterwegs. Es lohnt sich deshalb erneuerbare Energien wie beispielweise Photovoltaikanlagen zu nutzen, um sauberen Strom für die eigenen Ladesäulen zu erzeugen.

Was sind eigentlich erneuerbare Energien?

Den Begriff erneuerbare Energien hat jeder schon einmal gehört. Was genau versteht man aber darunter? Zu regenerativen Energiequellen gehören Wasser, Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie. Also Quellen, die Strom und Wärme unerschöpflich erzeugen können. Dabei werden Techniken wie Biogasanlagen, Windkrafträder, Wasserkraftwerke und Photovoltaikanlagen zur Herstellung des Stroms verwendet. Die Energiequellen tragen zur Energiewende bei und machen die Stromerzeugung ökologischer. Anders als fossile Energieträger und nukleare Brennstoffe, wie z.B. Erdöl.

In Deutschland soll im Rahmen der Energiewende bis 2035 mehr als die Hälfte des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien produziert werden. Das zählt eben auch für die Mobilitätswende: Elektrische Fahrzeuge fahren durch grün erzeugten Strom ohne CO2-Emissionen. Es ist gut zu wissen, dass der Verkehrssektor bereits zur Energiewende beiträgt. Denn laut Umweltbundesamt stieg 2019 die Nutzung von Strom aus erneuerbarer Energie von 4,6 Mrd. kWh (2018) auf 5,2 Mrd. kWh.

Wir halten fest: Wenn E-Autos wirklich nachhaltig und ohne CO2-Emissionen fahren sollen, dann mit Strom aus erneuerbaren Energien. Denn die Gewinnung von Strom aus fossilen Brennstoffen tragen nicht zur Öko-Bilanz der elektrischen Fahrzeuge bei.

Eine grüne Ladeinfrastruktur durch Photovoltaik

Grüner, nachhaltiger, sauberer oder ökologischer Strom für die Ladeinfrastruktur? Dazu kann man entweder zu einem ökologischen Stromanbieter wechseln oder es wird eine eigene Photovoltaikanlage genutzt. Die Eigenstromnutzung lohnt sich, denn wenn die Sonne scheint, produziert die PV-Anlage regenerativen Strom. Das E-Auto lädt also günstig mit dem Solarstrom der in die Ladeinfrastruktur fließt.

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Welche Photovoltaikanlagen gibt es?

Bei Photovoltaikanlagen gibt es unterschiedliche Formen. Für Unternehmen und Mehrfamilienhäuser kommen zwei davon in Frage. So zum Beispiel die häufigste Anlageform, die Aufdachanlage. Dabei wird auf ein vorhandenes Gebäude eine Unterkonstruktion mit den Solarmodulen installiert. Bei Indachanlagen oder gebäudeintegrierten Anlagen werden einzelne Teile der Gebäudehülle durch die PV-Anlage ersetzt. Egal für welche Art der Anlage man sich entscheidet, der erzeugte Strom kann für die Ladeinfrastruktur genutzt werden. Die E-Fahrzeuge laden dann tagsüber direkt mit dem PV-Strom. Abends wird ein Speichersystem genutzt, welches weiterhin die Ladung mit dem Solarstrom ermöglicht.

Welche Vorteile ergeben sich durch die Nutzung von Photovoltaikanlagen kombiniert mit Elektrofahrzeugen?

Hier ist klar, dass vor allem die Umwelt ein Gewinner ist, wenn es um erneuerbare Energien geht. Aber es gibt noch weitere Vorteile, die eine Kombination aus E-Fahrzeugen und eigenem PV-Strom mit sich bringen.

Alle Vorteile auf einen Blick:

  • E-Autos laden den eigenen produzierten Strom
  • Umweltfreundlich „Sonne tanken“
  • Unabhängig von externen Faktoren wie schwankenden Strompreisen
  • Kostengünstiges Laden und langfristig kalkulierbare Preise
  • Elektrofahrzeuge fahren CO2-Emissionsfrei
  • Aufbau einer nachhaltigen Ladeinfrastruktur in Unternehmen oder Mehrfamilienhäusern
  • Beitrag zur Energiewende

Gebündelte Kompetenz zum Schluss

Apropos Ladeinfrastruktur: Sie planen Ladeinfrastruktur aufzubauen und wollen dabei mehr als 10 Ladepunkte installieren? Da sind wir der richtige Ansprechpartner! Hier geht es zu unserem unverbindlichen Angebotsformular. Wenn Sie Fragen rund um Photovoltaikanlagen oder erneuerbaren Energien haben, können Sie sich an das Virtuelle Kraftwerk der EnBW wenden.

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